
Die Feuerwehr hat eine kleine Entwarnung gegeben. Der Waldbrand im Nationalpark Eifel zwischen Mechernich-Voißel und Heimbach-Düttling ist unter Kontrolle. Aktuell löschen die Einsatzkräfte die Glutnester per Hand, um ein erneutes Entfachen des Brands zu verhindern. Dies sei durch Laub oder auch alte Baumstämme kompliziert, hat mir ein Sprecher gesagt. Eine gute Nachricht: Laut dem Sprecher ist weniger Wald betroffen als zunächst angenommen. Aktuell gehen die Experten von einer Fläche von etwa einem Fußballfeld (6.000 m²) aus.
Viele Einsatzkräfte
Im Einsatz sind zahlreiche Einsatzkräfte aus Mechernich, Schleiden und dem Kreis Euskirchen sowie vom Nationalpark. Außerdem sind das Spezialfahrzeug „Fire-Fighter”, das extra für Waldbrände gebaut wurde, und ein Motorsägen-Trupp im Einsatz, der den Einsatzkräften den Weg freifällt. Feuerwehrfahrzeuge pendeln immer wieder zwischen der Einsatzstelle und den umliegenden Orten, um Löschwasser zu besorgen. Das Wetter spielt der Feuerwehr in die Karten. Da kaum Wind weht, werden die Flammen nicht zusätzlich angefacht, so der Sprecher.
Einsatz begann mit Suche
Der Einsatz hatte am Morgen zunächst mit einer Suche begonnen. Denn bei Heimbach-Düttling war Rauch festgestellt worden. Die Feuerwehr startete eine Drohne, um die Ursache für die Rauchentwicklung zu finden. Aufgrund der Rauchentwicklung hatte die Feuerwehr außerdem vor einer Geruchsbelästigung in der Umgebung gewarnt.