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Vier Wildunfälle in der Eifel
© Daniel Dähling
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Vier Wildunfälle in der Eifel

Innerhalb von einer Stunde hat es im Kreis Euskirchen mehrere Wildunfälle gegeben. Das hat uns ein Polizeisprecher am Montagmorgen gesagt. Bei allen vier Unfällen seien die Autofahrer unverletzt geblieben, so die Euskirchener Polizei. Einen Unfall haben Polizisten bei Firmenich aufgenommen, zwei bei Blankenheim und einen weiteren bei Mechernich.

Autofahrer sollten jetzt wieder besonders vorsichtig fahren – durch die Zeitumstellung am Wochenende. Jetzt ist das Risiko für Wildunfälle im Kreis Euskirchen wieder höher als sonst. Rehe seien vor allem in der Dämmerung auf der Suche nach Futter, sagt der Deutsche Jagdverband. Im Kreis Euskirchen habe es im vergangenen Jahr über 1.000 Mal bei Wildunfällen gekracht, so der Jagdverband.

Durch die Zeitumstellung gerät der Berufsverkehr in die Dämmerung. Gerade hier sind viele Wildtiere unterwegs. Je länger die Tage, umso aktiver werden die Tiere. Deshalb sollten Autofahrer besonders vorsichtig unterwegs sein. Gerade im Wald oder an den Wald-Feld-Grenzen können Wildtiere über die Fahrbahn laufen. Sollte das passieren, haben die Jäger einen Tipp: Nämlich kontrolliert bremsen, abblenden und hupen. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar dann am besten das Lenkrad gut festhalten, kräftig bremsen und nicht ausweichen. Das vermeide Unfälle. Nach einem Zusammenstoß unbedingt die Polizei rufen. Jäger kümmern sich dann um verletzte Tiere.

Veröffentlicht: Montag, 30.03.2020 05:37

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