
Mehrere Kinderkliniken im Land berichteten aktuell von dramatischen Bettensituationen. Eine Klinik-Sprecherin aus Mechernich bestätigte auf Radio Euskirchen Nachfrage, dass auch im Kreiskrankenhaus diesen Herbst deutlich mehr Kinder mit der Atemwegserkrankung in Behandlung sind. Außerdem seien die ersten Fälle bereits im August und damit ungewöhnlich früh aufgetreten.
Es gebe aber trotz Isolationspflicht aktuell ausreichend Platz und Personal für alle Patienten mit RS-Virus im Krankenhaus Mechernich. Grund für die vielen Fälle sei eine geringe Grundimmunisierung durch die Corona-Maßnahmen der vergangenen zwei Jahre. Das sagt der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Mechernich. Er rät betroffenen Eltern dazu, Ruhe zu bewahren, nicht jeder Husten werde durch das RS-Virus ausgelöst. Es sei dennoch wichtig, den Krankheitsverlauf genau zu beobachten und durch den behandelnden Kinderarzt abklären zu lassen.