
Grund ist eine Belastung des Trinkwassers mit Enterokokken, die bei einer Routineuntersuchung im Hochbehälter Giescheid festgestellt wurde. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner müssen das Leitungswasser bis auf Weiteres abkochen: einmal sprudelnd aufkochen und dann mindestens zehn Minuten abkühlen lassen. Das gilt auch für die Zubereitung von Nahrung, das Zähneputzen und das Reinigen offener Wunden.
Enterokokken sind Bakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen. Gelangen sie ins Trinkwasser, kann das vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu Magen-Darm-Beschwerden und anderen Infektionen führen. Für die Toilettenspülung und andere Zwecke ist das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt nutzbar.
Das Abkochgebot gilt für rund 60 Ortschaften. Der Wasserverband Oleftal hat alle Orte in einer Liste aufgeführt.
Wer Fragen hat, erreicht den Wasserverband Oleftal unter der Nummer 0 24 82 - 95 00 0.