
Verbraucherzentrale Euskirchen warnt vor Onlineshopping-Betrug
Man bestellt etwas im Internet – kriegt aber etwas ganz anderes geliefert. Das wird in dem Moment kompliziert, wenn Verbraucher versuchen, die Falschlieferung zurückzuschicken – denn offiziell haben sie etwas ganz anderes bekommen. Vor diesen Fällen warnt im Moment die Euskirchener Verbraucherzentrale.
Veröffentlicht: Freitag, 24.05.2024 04:25
Bei ihr kommen zumindest aktuell vermehrt solche Fälle auf. Deswegen hat sie jetzt einige Tipps für Betroffene zusammengestellt. Das Wichtigste zuerst: Die Käufer sollten sich unbedingt wehren. Das heißt: Statt das Paket einfach zurück zu schicken, sollte man den Kundenservice kontaktieren und erstmal darauf hinweisen, was passiert ist.
Dafür ist gut, wenn man schon bei der Annahme des Pakets auf dessen Unversehrtheit sowie die richtige Größe und das richtige Gewicht achtet. Und wenn was nicht stimmt: Am besten vor Zeugen öffnen, zum Beispiel vor dem Paketboten, oder ein Video vom Öffnen aufnehmen. Auf dem Paketschein steht außerdem das Gewicht des Pakets drauf, den sollte man also aufbewahren. Und wenn es dann trotzdem weiterhin Probleme gibt, sollten Verbraucher Rechtsmittel einlegen, rät die Verbraucherzentrale. Die Chancen stehen gut, sagen die Experten, denn in der Beweispflicht ist der Verkäufer.