
Veränderungen für Kunden und Mitarbeiter der Volksbank
Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt die Banken und Sparkassen im Kreis Euskirchen weiter vor Herausforderungen. Die Corona-Krise erschwert die Situation noch. Die Volksbank Euskirchen reagiert deshalb jetzt.
Außerhalb des Kreises Euskirchen hat die Bank zwei Geschäftsstellen zusammengelegt und bei einer weiteren das Personal abgezogen. Das Beratungsangebot am Telefon oder am Computer baut sie gleichzeitig aus. Wer über 100.000 Euro bei der Bank hat, muss dafür inzwischen Strafzinsen zahlen. Das betreffe aber nur etwa jeden 20. Kunden, teilt die Bank mit. Sie empfiehlt hier alternative Anlagemöglichkeiten.
Außerdem dreht die Bank bei den Konten an der Preisschraube. Im nächsten Jahr gibt es neue Kontomodelle, die je nach Nutzen unterschiedliche Gebühren verlangen. Für nächstes Jahr plant die Euskirchener Volksbank mit zwei Banken aus der Region zu fusionieren.
Veröffentlicht: Freitag, 30.10.2020 16:08