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Urteil nach Flaschenwurf bei Fußballspiel
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Urteil nach Flaschenwurf bei Fußballspiel

Nach einem Flaschenwurf auf einen Schiedsrichter im Euskirchener Erftstadion hat das Euskirchener Amtsgericht einen 44-Jährigen zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Er muss außerdem 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen.

Veröffentlicht: Dienstag, 04.07.2023 04:21

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Passiert war der Flaschenwurf im Mai 2022 bei einem Pokalspiel zwischen dem TuS Zülpich und dem Euskirchener Verein Türk Gencligi. Nachdem der Schiedsrichter ein Tor für die Euskirchener wegen Handspiels nicht gegeben hatte, waren der Angeklagte und andere Zuschauer aufs Feld gestürmt und hatten den Schiedsrichter bedrängt. Der Angeklagte hatte dabei eine Kunststoff-Wasserflasche geworfen – sie hatte den Schiedsrichter im Gesicht so schwer getroffen, dass er eine Gehirnerschütterung erlitt.

Die Richterin verurteilte den 44-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung in Abwesenheit: Der Angeklagte war zu dem Fortsetzungstermin am Montag nicht erschienen. Sein Verteidiger hatte daraufhin sein Mandat niedergelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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