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Urteil nach Brandstiftungen in Euskirchen
© Daniel D
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Urteil nach Brandstiftungen in Euskirchen

Im Mai 2020 hatte es in Euskirchen einige Brandstiftungen gegeben. Am Donnerstag gab es am Euskirchener Amtsgericht den Prozess. Der 38-Jährige Angeklagte wurde zu drei Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt.

Veröffentlicht: Freitag, 12.11.2021 05:35

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Mehrere Brände in Folge hatten die Polizei in einer Nacht in Atem gehalten: Unter anderem vor einer Arztpraxis in der Kirchstraße und vor einem Wohnhaus in der Bergerstraße waren Papiermülltonnen in Brand gesetzt worden. Fenster und Fassade wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Nicht nachweisen konnte das Gericht dem Mann das Feuer in einem Lebensmittelgeschäft in der Mittelstraße. Das war in derselben Nacht abgebrannt. Hier sei die Tatausführung aber eine andere gewesen, so der Vorsitzende Richter. Warum er die Brände gelegt hat, blieb im Prozess unklar, der Mann hatte die Taten vor Gericht abgestritten. Zeugen hatten ihn aber bei den Brandstiftungen beobachtet. 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Wegen eines anderen Urteils sitzt der Mann aber bereits seit dem vergangenen Jahr im Gefängnis.

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