
Die Ermittler haben jetzt neue Erkenntnisse. Die Täter kommen wahrscheinlich vor allem aus Köln, sagt die Kölner Staatsanwaltschaft. Sie zieht für die Explosion-Serie eine eigenständige Kölner Gruppierung in Betracht. 16 Verdächtige sitzen aktuell in Untersuchungshaft. Gegen nochmal so viele laufen ebenfalls Ermittlungen. Nur drei von ihnen stammen aus den Niederlanden. Die Kölner Ermittler gehen davon aus, dass die Kölner Bande aber in den Niederlanden Verdächtige beauftragt und dafür bezahlt hat, sich an Entführungen zu beteiligen und Gewalt auszuüben. Hintergrund der Taten sollen rund 300 Kilo Cannabis sein, die verschwunden sind. Die Beschuldigten sollen mit ihrer Explosions-Serie versucht haben, die Drogen zurück oder Schadenersatz zu bekommen.