
Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe vor dem Abschluss
In Düsseldorf neigt sich der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen und in der Region dem Ende zu. Mit der Vernehmung der letzten Zeugin, Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach. Ein Rechtsstreit hatte die Arbeit des Ausschusses jüngst verzögert.
Veröffentlicht: Freitag, 14.02.2025 05:53
49 Menschen starben, Schäden in Milliardenhöhe
Der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen und der Region steht in Düsseldorf kurz vor dem Abschluss. Am Freitag (14. Februar) wird die letzte Zeugin vernommen: Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach. Sie wird dem Ausschuss ab 13 Uhr Rede und Antwort stehen müssen. Die Flutkatastrophe forderte in Nordrhein-Westfalen 49 Menschenleben, viele davon im Kreis Euskirchen, und verursachte Schäden in Milliardenhöhe.
Abschlussbericht soll im Sommer vorliegen
Der Abschlussbericht des Ausschusses soll spätestens bis zum Sommer vorliegen. Ursprünglich sollte die Arbeit des Untersuchungsausschusses bereits abgeschlossen sein, doch ein Rechtsstreit zwischen der Opposition und Ministerin Scharrenbach führte zu Verzögerungen. Der Streit drehte sich um die Herausgabe bestimmter Akten durch Scharrenbach.