
Unsicher beladener LKW auf B266 bei Mechernich gestoppt
Auf der B266 bei Mechernich hat die Polizei einen LKW gestoppt, dessen Ladungssicherung mehr als zu wünschen übrig ließ. Die Kontrolle war Teil einer europaweiten Aktion, die erschreckende Ergebnisse zutage förderte.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2025 06:46
Gurte waren verschlissen
Auf der B266 bei Mechernich hat die Polizei einen LKW aus dem Verkehr gezogen, dessen Ladungssicherung gravierende Mängel aufwies. Der LKW transportierte mehrere Stahlplatten, die lediglich auf Kanthölzern gelagert waren, berichtet die Kreispolizei. Ein rutschhemmendes Material, das die Ladung stabilisiert hätte, fehlte komplett. Zwar waren die Stahlplatten mit Gurten befestigt, jedoch waren diese stark verschlissen und somit nicht mehr verkehrssicher, teilte die Polizei mit. Zusätzlich befand sich auf dem Sattelauflieger der Greifer eines Baggers, der nur mit einem einzelnen, ebenfalls stark abgenutzten Gurt gesichert war.
Fast die Hälfte der kontrollierten Fahrer durfte nicht weiterfahren
Aufgrund dieser Mängel untersagte die Polizei die Weiterfahrt des LKWs. Die verantwortliche Transportfirma musste die Ladung mit erheblichem Aufwand nachsichern. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer europaweiten Kontrollwoche, an der sich die Euskirchener Polizei beteiligte. Insgesamt wurden 42 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 40 Lastwagen und zwei Busse. Die Bilanz der Kontrollen ist alarmierend: Fast die Hälfte der Fahrer (19) durfte aufgrund von Sicherheitsmängeln nicht weiterfahren.
