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Ukraine-Krisenstab im Kreis Euskirchen
© Das Kreishaus in Euskirchen. Foto: Medienzentrum Kreis Euskirchen, S. Vanselow
Kreishaus Euskirchen
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Ukraine-Krisenstab im Kreis Euskirchen

Wo können Flüchtlinge aus der Ukraine bei uns im Kreis Euskirchen untergebracht werden, wie werden sie versorgt und betreut? Mit diesen Fragen beschäftigt sich jetzt der neue „Ukraine-Krisenstab“.

Veröffentlicht: Sonntag, 13.03.2022 17:41

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Der Kriesenstab hat am Freitag (11.03.) das erste Mal getagt, auch wenn dem Kreis noch keine Flüchtlinge vom Land NRW zugewiesen worden. Denn es sind schon Flüchtlinge im Kreis angekommen – die sind aber erst mal privat bei Freunden und Verwandten untergekommen.

Der Kreis weist darauf hin, dass private Flüchtlingstransporte zwingend vorher mit der Verwaltung abgesprochen werden müssen, damit die Menschen hier untergebracht werden können. Außerdem sollen die Flüchtlinge sich nach der Ankunft bei den Einwohnermeldeämtern anmelden, um den Bedarf zum Beispiel von Unterkunft, Lebensunterhalt oder ärztlicher Versorgung zu klären. Das sei aber kein Problem, viele hätten gültige Papiere, so der Kreis. Es könne nur zu Wartezeiten kommen.

Der Krisenstab will einen regelmäßigen Austausch zwischen Kreis und Kommunen und der Bezirksregierung ermöglichen. Denn laut Landrat Ramers wird es in den kommenden Wochen nicht nur um die Unterbringung gehen, sondern auch um die Kinderbetreuung in Kitas und Schulen und Integrations- und Sprachangebote.

Für Geflüchtete hat der Kreis die Kontaktdaten von Beratungsstellen und wichtige Infos auf seiner Homepage gesammelt. Dort können sich auch Menschen aus dem Kreis informieren, wie sie helfen können.

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