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Kall in Euskirchen
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Traumazentrum für Flutbetroffene soll kommen

Für Schleiden, Kall und Hellenthal könnte es ein interkommunales Traumazentrum für Flutbetroffene geben. In den politischen Gremien der drei Kommunen wurde und wird darüber entschieden. Gestern Abend hat sich schon der Rat der Stadt Schleiden einstimmig dafür ausgesprochen.

Veröffentlicht: Freitag, 18.02.2022 15:48

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Die Räte in Kall und Hellenthal befassen sich Mitte März damit. Hintergrund ist, dass die psychosoziale Unterstützung des Hilfszentrums Schleidener Tal die hohe Zahl der Anfragen nicht alleine stemmen kann. Hier soll das interkommunale Traumazentrum als Modul des Hilfszentrums Schleidener Tal ansetzen. Ziel ist es, langfristig die Betroffenen zu unterstützen. Geplant ist, dass die drei Kommunen gemeinsam beim Land einen Förderantrag stellen. Mit dem Geld und einem Eigenanteil soll die neue Hilfeeinrichtung realisiert werden. Im Kreis Euskirchen wird nach einer Risikoanalyse davon ausgegangen, dass etwa 5000 bis 8000 Flutbetroffene psychosozialen Unterstützungsbedarf haben.

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