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Tödlicher Jagdunfall in Blankenheim war wohl fahrlässig
© Daniel Dähling
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Tödlicher Jagdunfall in Blankenheim war wohl fahrlässig

Acht Monate nach einem tödlichen Jagdunfall in Blankenheim hat die Aachener Staatsanwaltschaft Details bekannt gegeben. Sie ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen einen Jäger.

Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2024 08:27

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Im Fokus der Ermittler steht ein etwa 60 Jahre alter Mann. Er hat ein Jagdrevier in Blankenheim und war Anfang November dort als Jäger aktiv, um Rotwild zu schießen. In einem Jagdrevier unmittelbar daneben fand an dem Tag eine sogenannte Drückjagd statt. Auf einem, von seinem Standort aus nicht einsehbaren Forstweg, sei zu der Zeit ein etwa 80 Jahre alter Forstwirt unterwegs gewesen, sagt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der Beschuldigte soll völlig unbeabsichtigt den Mann auf dem Waldweg mit einem Schuss getroffen und tödlich verletzt haben. Jäger und Opfer kannten sich flüchtig. Der eine war Vermieter der Tochter des anderen. Diese Beziehung sei aber reiner Zufall und spiele für die Tat keine Rolle, sagt die Staatsanwaltschaft weiter.

Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. So steht etwa ein Schussrekonstruktionsgutachten noch aus.

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