
Tierparks leiden unter langem Lockdown
Der verlängerte Lockdown macht auch den Tierparks im Kreis Euskirchen zu schaffen. Sie haben seit Anfang November geschlossen. Die Kosten laufen aber nahezu unverändert weiter.
380 Tiere im Hochwildpark in Kommern und 850 Tiere im Wildfreigehege Hellenthal brauchen Futter und Pflege. Dazu kommen die Mitarbeiter, die derzeit auch viel Arbeit in die Instandsetzung der Anlagen stecken. Ruth Klinkhammer vom Hochwildpark sagt, November- und Dezember-Hilfen habe es zwar gegeben, aber:
"Jetzt sind die Aussichten nicht besonders gut und da hadern wir schon mit der Situation. Es ist nicht schön, wenn man einen so großen Tierpark unterhält und keine Gelder mehr reinkommen. Da muss man umdenken."
Ein ähnliches Bild zeichnet auch das Wildfreigehege in Hellenthal. Ein paar Monate reichen die Rücklagen noch, aber dann seien auch die Reserven aufgebraucht, sagt Inhaber Fischer auf Radio Euskirchen Nachfrage. Dankbar sei er, dass viele Menschen Futter und auch mal Geldspenden vorbeigebracht hätten.
Veröffentlicht: Montag, 25.01.2021 06:46