
NRW-Sozialminister Laumann hat den Tafeln und weiteren Lebensmittelverteilern zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt. Jede einzelne Tafel könne den Winter über bis zu 1500 Euro beantragen. Damit sollen die Tafeln Sprit, Heizung und weitere Betriebsausgaben bezahlen.
Der Vorsitzende der Mechernicher Tafel sagte auf Radio Euskirchen Nachfrage, das Geld sei auskömlich, um durch den Winter zu kommen. Pro Ausgabetag kämen alleine in Mechernich rund 140 Menschen zur Tafel. Das seien doppelt so viele Menschen als noch vor ein paar Jahren. Das Plus liege nicht an Ukraine-Flüchtlingen sondern an vielen Menschen, die knapp über der Hartz IV-Grenze lägen und heute nicht mehr über die Runden kämen.
Die Lebensmittelspenden durch Supermärkte oder Bäckereien seien im Übrigen kaum zurückgegangen, sagt der Mechernicher Tafel-Leiter weiter.