
Nicht nur Unternehmen leiden unter wirtschaftlichen Sorgen, auch die Rathäuser. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat 17 Punkte aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeiten, Wohnen und Lebensqualität untersucht.
Im Kreis Euskirchen schneidet dabei Nettersheim am besten ab. Es punktet demnach vor allem mit den Zuzügen und dem Wohnungsneubau, aber auch dem Naturerlebnis drumherum. Dahlem punktet zwar auch beim Thema Wohnen, verliert aber viel Steuerkraft durch weggebrochene Gewerbesteuer-Einnahmen und schneidet damit deutlich schlechter ab.
Die meisten anderen Städte und Gemeinden bei uns landen im Mittelfeld.
Einige Veränderungen seit der vorherigen Untersuchung
Bad Münstereifel, Kall und Hellenthal haben sich demnach deutlich verbessert; Dahlem, Euskirchen und Schleiden verschlechtert. Standortentwicklung müsse zukunftsorientiert sein und bleibe eine Daueraufgabe, sagen die Studien-Macher. Sinken die Gewinne von Unternehmen, schrumpfen die Einnahmen in den Rathäusern und damit die Steuerkraft der Kommunen.
In unserer Region stehe das Rheinische Braunkohlerevier vor tiefgreifenden Veränderungen. Bund, Land und EU greifen hier mit viel Geld unter die Arme.