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Strom-Sabotage: Verdächtiger bei Weisweiler gefasst
© Kreispolizei Euskirchen
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Strom-Sabotage: Verdächtiger bei Weisweiler gefasst

Die Polizei hat den gesuchten 48-Jährigen nach mehreren Sabotage-Angriffen auf das Stromnetz festgenommen.

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+++ Update 08.09.2026, 12:30 Uhr +++

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Nach mehreren mutmaßlichen Sabotage-Angriffen auf das Stromnetz hat die Polizei den gesuchten 48-Jährigen festgenommen. Nach Angaben der Polizwei Köln fiel der Mann den Einsatzkräften in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen auf. Er hatte weitere Sprenstoff dabei und leistete bei der Festnahme keinen Widerstand. Entschärfer des Landeskriminalamts untersuchen die Gegenstände jetzt. Die Polizei sichert weiter Spuren und prüft, ob rund um das Kraftwerk noch weitere Abschussvorrichtungen versteckt sind. Gegen den Mann liegt bereits ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus vor.

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Erstmeldung: drittes Bekennerschreiben gefunden

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Nach den mutmaßlichen Sabotageaktionen an Umspannwerken und Hochspannungsleitungen in der Region laufen die Ermittlungen am Kraftwerk Weisweiler weiter. Die Polizei hat in der Nähe einer Abschussvorrichtung an einer Hochspannungsleitung ein weiteres Bekennerschreiben gefunden. Was genau in dem Schreiben steht, wollen die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht bekanntgeben. Stattdessen wird das Gelände rund um das Kraftwerk weiterhin intensiv nach Spuren und dem mutmaßlichen Täter abgesucht. Für die Suche sind zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Außerdem stehen Entschärfer des Landeskriminalamts bereit, die Bundespolizei unterstützt die Maßnahmen mit einer Drohne. Am Dienstagabend waren am Kraftwerk nach Angaben der Polizei Blitze und Knallgeräusche zu hören. Schäden an den Anlagen konnten bislang jedoch nicht festgestellt werden.

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Ermittler sehen Zusammenhang mit Angriff in Bergheim

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Die Polizei geht davon aus, dass der Vorfall mit den weiteren Sabotageaktionen am Stromnetz in Nordrhein-Westfalen zusammenhängt. Deshalb wird weiterhin nach einem 48-jährigen Mann gefahndet, der für mehrere Angriffe in NRW, Brandenburg und Sachsen verantwortlich sein soll. Auch der benachbarte Rhein-Erft-Kreis ist von den Ermittlungen betroffen: Bei einer mutmaßlichen Sabotageaktion in Bergheim waren in der vergangenen Woche mehrere Kraftwerksblöcke ausgefallen.

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