
Strafverfahren nach Videodreh im Euskirchener Bunker
Nachdem er in Euskirchen ein Video in einem Bunker gedreht hat, muss sich ein Youtuber möglicherweise vor Gericht verantworten. Den Fall prüft aktuell die Bonner Staatsanwaltschaft. Es gibt ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs, hat uns ein Sprecher der Euskirchener Polizei nach dem Vorfall mit dem kuriosen Video bestätigt.
Der Fall hat vor ein paar Wochen für Aufregung gesorgt, weil es erst hieß, in einem Bunker würden menschliche Knochen liegen. Es gab einen Polizeieinsatz mit Unterstützung vom Technischen Hilfswerk in dem Fernmeldebunker in Euskirchen. Am Ende hat sich herausgestellt: Die Knochen in dem Video waren gar nicht echt. Das war ein Skelett aus Kunststoff wie aus dem Biounterricht. Vor Ort hat die Polizei ein Loch im Zaun festgestellt. Es laufen jetzt Ermittlungen gegen den Youtuber, sagt die Euskirchener Polizei.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2019 14:47