
Unter den geladenen Gästen waren Polizisten, Feuerwehrkräfte, Bundeswehrsoldaten und Hilfsorganisationen, die bei der Flut im Einsatz waren. Auch große Teile der Landesregierung, Politiker hier aus dem Kreis und Bundespräsident Steinmeier nahmen an dem Gedenkgottesdienst teil.
Steinmeier sprach den Helfern und Freiwilligen seinen Dank für ihren Einsatz und Durchhaltewillen aus. Den Angehörigen und Betroffenen versicherte er: "Im Namen so vieler Landsleute versichere ich Ihnen, Sie sind nicht allein."
Steinmeier: "Mehr gegen Folgen des Klimawandels unternehmen"
Steinmeier und Wüst haben in ihren Ansprachen Konsequenzen angemahnt. Die Hochwasserkatastrophe sei das Ergebnis des menschengemachten Klimawandels gewesen. Was vor einem Jahr den Kreis Euskirchen, das Ahrtal und weitere Regionen getroffen hat, sei die Folgen unseres Umgangs mit der Erde, sagte Wüst weiter.
Bundespräsident Steinmeier sagte: "Solche extremen Wetterlagen werden in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit immer wieder eintreten. Und das ist eine Folge des globalen Klimawandels." Er mahnte an, jede Anstrengung zu unternehmen, um die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen: "Wir müssen viel umfassender Vorsorge treffen, um unseren Kindern und Enkeln einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen."