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Starkregen in Nettersheim: IPSU hat offenes Ohr
© Radio Euskirchen
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Starkregen in Nettersheim: IPSU hat offenes Ohr

Das Unwetter am Mittwochabend in Nettersheim hat wieder Erinnerung an die Flutkatastrophe vor zwei Jahren wachgerufen. Die Interkommunale Psychosoziale Unterstützung, kurz IPSU, im Hilfszentrum Schleidener Tal, bietet Hilfe an. Das Team in Gemünd habe für die Sorgen und Ängste der Menschen ein offenes Ohr. Die ersten Betroffenen hätten auch schon Unterstützung gesucht.

Veröffentlicht: Donnerstag, 17.08.2023 08:55

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Wieso einige Menschen auf den Starkregen reagieren, erklärte Frank Waldschmid von der IPSU im Radio Euskirchen Gespräch:

Wir nennen das "ungebetene Erinnerungen". Die Menschen werden durch diese Trigger, das kann Wasser sein, das kann auch eine Braunfärbung des Wassers sein, angesprochen. Das Gehirn sagt dann "da war was", möglicherweise auch Lebensgefahr. Dadurch wird unser Überlebensmechanismus angetriggert. Die Menschen bekommen Angst und Sorge und werden wieder verunsichert.

Das sei ein normaler Mechanismus im Körper. Reden oder in die Aktivität gehen seien Dinge, mit denen man sich helfen könne, so Waldschmidt weiter.

Wer über diese Sorgen sprechen möchte, kann sich im Hilfszentrum Schleidener Tal melden. Das Angebot der IPSU von den Maltesern gibt es unter: ipsu@malteser.org oder Tel.: 02444 9129746 oder unter der Hotline: 06723 685767. Mehr Infos gibt es hier

Am Mittwochabend waren in Nettersheim nach Starkregen Keller vollgelaufen. Das Wasser stand auch auf Straßen. Die Feuerwehr konnte die Keller nach eigenen Angaben schnell leerpumpen.

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