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SPD-Vorschlag: Straßen verkaufen, um Geld zu sparen
© Daniel Dähling
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SPD-Vorschlag: Straßen verkaufen, um Geld zu sparen

Dem Kreis Euskirchen fehlt bekanntlich sehr viel Geld. Die Kreis-SPD hat auch überlegt, wie sich Geld sparen lässt. Zum Beispiel, in dem der Kreis Straßen abgibt – an die Kommunen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.03.2025 14:34

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Laut Landrat Ramers würde der Kreis pro Quadratmeter Straße im Schnitt 1,50 Euro sparen, pro Quadratmeter Brücke rund 15 Euro. Potentielle Straßen, die von einer Kreis- zu einer Gemeindestraße werden könnten, gibt es laut Kreisverwaltung in Blankenheim und Bad Münstereifel.

Das habe aber auch Nachteile, sagt der Landrat. Nicht nur, dass die Kommunen dann auch noch die Kosten für die Straße tragen müssten und somit keine wirkliche Entlastung haben. Bei Kreisstraßen gibt es auch für einen Großteil der Baukosten Fördergelder, die fallen bei Gemeindestraßen weg. Also wirklich hilfreiche Einsparungen würde der Kreis mit seinen Straßen wohl nicht erzielen.

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Über potentielle Einsparpotenziale beim Kreis soll es auch bei der nächsten Kreistagssitzung am 9. April gehen. Weitere elf Millionen Euro konnte die Kreisverwaltung inzwischen beschaffen. Denn der Jahresabschluss für 2023 ist fertig. Und es seien noch elf Millionen Euro übrig, hat Ramers mitgeteilt. Die könne die Kreisverwaltung jetzt für die Kreisumlage nutzen.

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