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Sicherungsverfahren nach versuchtem Totschlag in Weilerswist
© Daniel Dähling
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Sicherungsverfahren nach versuchtem Totschlag in Weilerswist

Am Bonner Landgericht geht es ab dem Montag (08.06.) um einen versuchten Totschlag in Weilerswist. Angeklagt ist ein 66 Jahre alter Mann. Es geht um ein Sicherungsverfahren. Der Angeklagte lebte in einer Asylbewerberunterkunft, dort soll er aufgrund einer psychotischen Erkrankung zwei Menschen angegriffen haben.

Veröffentlicht: Montag, 08.06.2026 09:41

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Vergangenen Oktober soll er sich in einem akuten Wahnzustand befunden haben. Er soll gedacht haben, dass sein Mitbewohner Nacktfotos von ihm gefertigt habe. Er soll an eine Zimmertür im Wohnheim in Weilerswist geklopft haben, dann soll es zum Angriff mit einem Messer gekommen sein.

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Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus angestrebt

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Die Staatsanwaltschaft geht von einem Tötungsvorsatz aus. Der angegriffene Mann wurde schwer verletzt. Seine Lebensgefährtin soll ihm zu Hilfe geeilt sein, auch sie erlitt Verletzungen. Da die Bonner Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der 66-Jährige für die Allgemeinheit gefährlich ist, strebt sie seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

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