
Sicherheitsmaßnahmen für Karneval im Kreis Euskirchen verstärkt
Im Kreis Euskirchen laufen die Vorbereitungen für die Karnevalsumzüge auf Hochtouren. Polizei, Städte, Gemeinden und Karnevalsvereine haben sich abgestimmt, wie die Sicherheit der Feiernden erhöht werden kann. Welche Maßnahmen werden konkret ergriffen, um die Umzüge sicher zu gestalten?
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.02.2025 05:17
Kreispolizei: Keine konkreten Hinweise auf Gefährdung im Kreis Euskirchen
Im Kreis Euskirchen werden die Karnevalsumzüge in diesem Jahr von verstärkten Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Die Kreispolizei hat angekündigt, mit mehr Personal präsent zu sein, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. Auch der Rosenmontagszug in Euskirchen steht im Fokus der Sicherheitsvorkehrungen. Hier werden an strategischen Punkten Fahrzeuge als Barrieren aufgestellt, um mögliche Gefährdungen durch Fahrzeuge zu verhindern. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, bei dem ein Täter mit einem Auto in die Menschenmenge raste. Trotz dieser Vorkehrungen gibt es laut Polizei keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr im Kreis Euskirchen.
Auch in Hellenthal wird es Durchfahrtssperren geben
Auch in der Gemeinde Hellenthal werden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Die Ortsdurchfahrten in Udenbreth, Hellenthal und Hecken werden während der Karnevalszüge mit Fahrzeugen gesperrt. Zusätzlich begleiten Feuerwehrfahrzeuge die Umzüge am Anfang und am Ende. Diese Maßnahmen sind bereits aus den Vorjahren bekannt und werden auch in diesem Jahr fortgeführt. Die genauen Straßensperrungen in Hellenthal gibt es >>HIER<< auf der Homepage der Gemeinde. Die Polizei im Kreis Euskirchen wird zudem verstärkte Alkoholkontrollen während der gesamten Karnevalstage durchführen. Bereichsbetretungsverbote, wie sie in anderen Städten verhängt wurden, sind im Kreis Euskirchen jedoch nicht geplant.
Köln und Bonn wappnen sich für Großeinsatz - Sorge wegen Anschlägen von Islamisten
Auch in den benachbarten Großstädten Köln und Bonn bereitet sich die Polizei intensiv auf die Karnevalstage vor. Trotz einer allgemein angespannten Sicherheitslage gibt es auch hier keine konkreten Hinweise auf Gefährdungen. Die Kölner Polizei appelliert an die Feiernden, wachsam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Islamisten haben in sozialen Netzwerken zu Anschlägen unter anderem im Kölner Karneval aufgerufen. Solche Veröffentlichungen zielen auch darauf ab, die Bevölkerung zu verunsichern, sagte der Einsatzleiter der Kölner Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Man werde das Einsatzkonzept aber noch einmal anpassen. In Köln werden an Weiberfastnacht rund 1.500 Beamte zusätzlich im Einsatz sein, um die Sicherheit zu gewährleisten. In Bonn hat die Polizei bereits gegen knapp 30 Personen Betretungsverbote verhängt, um potenzielle Störungen zu verhindern. Die Betroffenen waren bereits in den letzten Jahren wegen Gewalttaten aufgefallen.