
Schwere Zeiten für Jugendherbergen im Rheinland
Die ausbleibenden Klassenfahrten in der Corona-Krise machen den Jugendherbergen im Rheinland schwer zu schaffen. Denn diese Fahrten machen den Großteil beim Umsatz aus. Etwa 60 Prozent. Die finanzielle Lage sei dramatisch. Nur wenige könnten kostendeckend arbeiten, heißt es vom Deutschen Jugendherbergswerk Rheinland. Eine Sprecherin sagte, sie hoffe, dass stornierte Klassenfahrten nach den Sommerferien nun doch angetreten würden, da diese in NRW wieder erlaubt seien.
In der Jugendherberge in Bad Münstereifel und auch in der neuen Jugendherberge in Gemünd sind Übernachtungen aktuell möglich. Anders sieht es beispielsweise an der Burg in Monschau aus: Hier gibt es enge Gänge, deshalb sieht es mit einem Hygienekonzept noch schwierig aus.
In Gemünd und Bad Münstereifel gebe es gute Rückmeldungen von Gästen, sagte uns die Sprecherin vom Deutschen Jugendherbergswerk Rheinland. Von 34 Jugendherbergen im Rheinland hat über die Hälfte den Betrieb wieder aufgenommen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2020 05:09