
Schussabgabe in Mechernich war Notwehr
Nach dem Polizeieinsatz mit Schussabgabe in Mechernich Ende Mai und einem Schwerverletzten gibt es jetzt die Ermittlungsergebnisse. Aus Neutralitätsgründen hatte die Bonner Polizei ermittelt. Bei den Schüssen der Polizei handelte es sich um Notwehr.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.06.2025 12:55
Bodycam lief mit
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat laut eigener Aussage kein Verfahren eingeleitet. Der Grund: Wegen verschiedener Beweismittel, wie die Aufnahmen einer Bodycam, sei ziemlich schnell klar gewesen, dass es sich bei der Schussabgabe durch die Polizei um Notwehr gehandelt hat und sie somit gerechtfertigt gewesen sei. Konkret haben den Mann laut Staatsanwaltschaft zwei Schüsse getroffen - einer ins Bein, der andere in den Bauch.
Keine Lebensgefahr mehr
Der getroffene 50-jährige Mann sollte damals in eine Klinik gebracht werden – daraufhin soll er die Beamten mit einem Messer angegriffen haben. Mittlerweile hat sich der Zustand des Mannes laut Staatsanwaltschaft verbessert – er ist stabil und außer Lebensgefahr.