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Schleidener wegen Messerangriffs verurteilt
© Symbolbild
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Schleidener wegen Messerangriffs verurteilt

Ein dramatischer Vorfall in Schleiden endete jetzt vor Gericht: Ein Mann wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er seine Freundin mit einem Messer schwer verletzt hatte, das sah zumindest das Gericht als erwiesen an.

Veröffentlicht: Freitag, 17.01.2025 05:36

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Haftstrafe und Entzug angeordnet

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Ein Mann aus Schleiden wurde vom Landgericht Aachen zu einer Haftstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Zusätzlich ordnete das Gericht seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung des Angeklagten, als ein Streit mit seiner Freundin eskalierte. Der 37-Jährige griff seine Partnerin mit einem Küchenmesser an, was zu schweren Verletzungen am Oberkörper und Hals führte, so das Gericht.

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Hilfeschreie der Frau machten die Nachbarn auf die Tat aufmerksam

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Die Hilfeschreie der Frau alarmierten die Nachbarn, die der Mann in seine Wohnung ließ und bat, seiner Freundin zu helfen. Dank der schnellen Hilfe konnte die Frau im Krankenhaus durch eine Notoperation gerettet werden. Das Gericht verurteilte den Schleidener wegen gefährlicher Körperverletzung, da er durch das Hinzuziehen der Nachbarn aktiv den Tod seiner Freundin verhinderte, heißt es vom Landgericht. Die Anordnung zur Unterbringung in einer Entziehungsanstalt richtet sich an Straftäter mit einem Hang zu Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, da dem Verurteilten die Möglichkeit offensteht, in Revision zu gehen.

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