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Schleiden: Krischer und SPD uneins über Hochwasserschutz
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Schleiden: Krischer und SPD uneins über Hochwasserschutz

„Hochwasserschutz beginnt schon bei der Vorhersage“. Mit diesen Worten hat NRW-Umweltminister Oliver Krischer am Mittwoch in Schleiden-Gemünd die Pläne des Landes für einen verbesserten Hochwasserschutz erläutert. Kritik kommt von der SPD.

Veröffentlicht: Mittwoch, 07.12.2022 17:09

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Bei seinem Besuch in Gemünd erläuterte Krischer Einzelheiten zu dem neuen Hochwasserschutz-Konzept des Landes. So soll der Wasserstand künftig auch an mittleren und kleineren Gewässern besser überwacht werden. Dafür sind zusätzliche Mess-Standorte vorgesehen. Ziel sei ein modernes, ausfallsicheres Pegel-Messnetz. Bei der Flutkatastrophe waren rund 40 Pegel zerstört worden. Auch personell will sich das Land in Sachen Hochwasserschutz besser aufstellen: Zuletzt seien im Umweltministerium 31 weitere Stellen geschaffen worden. Sie werden laut Krischer vor allem für die Hochwasservorhersage und den Hochwasserinformationsdienst eingesetzt. Der SPD-Abgeordnete René Schneider kritisierte dagegen, dass Ausbau und Sanierung des Pegelmessnetzes nur schleppend vorankämen. Die bisherige Bilanz des Umweltministers könnten auch schöne Bilder in der Eifel nicht aufhübschen. Der Besuch sei ein «Foto-Termin», der Hochwasserschutz in NRW stehe kein bisschen besser da als zur Katastrophe im Sommer 2021. Existierende Messstellen seien lange nicht wieder repariert worden, außerdem gebe es keine neuen Messstellen und Vernetzung der Stellen untereinander, so Schneider.

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