
Die Stadt Schleiden hat bisher weniger als acht Prozent aus dem Wiederaufbauplan nach der Flut abgearbeitet. Die Stadt rechnet damit noch viele Jahre beschäftigt zu sein.
Der Stadtrat hat den Wiederaufbauplan beschlossen und die Verwaltung wartet jetzt darauf, dass das NRW-Bauministerium die Fördergelder dafür bewilligt. 452 Wiederaufbau-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 203 Millionen Euro stehen in dem Plan. Die Stadt spricht von einer Mammutaufgabe:
Die Infrastruktur muss aufgebaut werden. Dazu gehören unter anderem: Brücken, Kitas, Feuerwehren, Schulen und Friedhöfe.
Weil die Preise im Baugewerbe gestiegen sind, hätten viele Planungen noch einmal neu berechnet werden müssen, heißt es.
Mit der Zustimmung des Rats steht nun die Finanzierung der Projekte.
Anfang Juni spricht der Rat dann über den Zeitplan. Welche Maßnahmen schneller als andere umgesetzt werden sollten. Beispielsweise, welche Brücke vorrangig saniert welchen soll und welche Sanierung noch mehr Zeit hat.
Die Stadt Schleiden schätzt, dass der Wiederaufbau die Verwaltung mindestens die nächsten acht bis zehn Jahre begleiten wird.
Vor allem die Instandsetzung der Kanäle, Straßen und Brücken werde viele Jahre dauern. Vor allem weil die Stadt aufgrund der Tallage nicht viele Stellen gleichzeitig angehen könne, sagt der Erste Beigeordnete. Auch die Arbeiten an den Gewässern, sowie Böschungen und Stützmauern werden sich hinziehen.