
RVK testet Body-Cams
Die Regionalverkehrsgesellschaft Köln, RVK, testet ab September Body-Cams in ihren Bussen und an Haltestellen. 12 Monate lang sind die Mitarbeiter des Verkehrsbetriebs mit insgesamt vier datenschutzkonformen Kameras unterwegs. Man wolle das Personal und die Fahrgäste vor Beleidigungen und tätlichen Angriffen schützen, heißt es.
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.08.2023 14:08
Die Kameras sind an gelben Westen befestigt und zeichnen nicht sofort auf. Dadurch, dass das Gegenüber des Westenträgers sich selbst aber in einem Spiegel der Frontkamera sieht, hofft die RVK, dass die Geräte deeskalierend wirken und abschrecken. Sollte es doch zu einem Notfall kommen, weist der Service-Mitarbeiter sein Gegenüber darauf hin, dass er manuell eine Videoaufnahme startet. Normalerweise werden die Aufzeichnungen dann 72 Stunden gespeichert und danach unwiderruflich gelöscht. Wenn der Vorfall ein Fall für die Polizei wird, sind sie aber auch vor Gericht verwendbar.
Nach einem Jahr will die RVK dann resümieren, wie wirtschaftlich und umsetzbar der Einsatz der Kameras war, ob sie akzeptiert wurden und wo technisch nachgebessert werden muss.