
Rückenwind für S-Bahnprojekt "Kall-Köln"
Das Ende der Braunkohle im Rheinischen Revier kann für Bahnpendler im Kreis Euskirchen von Vorteil werden. Der Bund wird der Region viel Geld für den Strukturwandel zahlen. Und einige Milliarden sollen in ein besseres Schienennetz fließen. Ziel: neue Arbeitsplätze zu uns locken.
Von entscheidender Bedeutung sei etwa der Neubau der sogenannten Westspange, teilt das Land mit. Das ist eine S-Bahn-Verbindung zwischen dem Kölner Hansaring und Hürth. Das Projekt bindet unter anderem Euskirchen, Brühl und Erftstadt besser an Köln an. Geplant ist künftig eine S-Bahnverbindung von Kall bis nach Köln. Dann können hier mehr Züge fahren und vor allem auch schneller als bisher.
Das Land NRW und die Deutsche Bahn wollen das Eisenbahnnetz im Großraum Köln zügig ausbauen. Ministerpräsident Laschet und Bahn-Vorstand Pofalla haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.
Für die fünf Bahn-Maßnahmen im Rheinischen Revier wird es viel Geld geben. Weitere Punkte sind technische Verbesserunge zwischen Köln und Aachen und neue S-Bahnen Richtung Mönchengladbach und Bergheim.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.07.2019 12:58