
Das Problem in diesem Jahr war vor allem der heiße und trockene Sommer – der Verband sagt, die Trockenheit habe den Kreis Euskirchen im NRW-weiten Vergleich am stärksten betroffen. Deshalb haben die Bauern noch möglichst lange mit dem Start der Kampagne gewartet. Am 04. Oktober ging es dann los – deutschlandweit einer der spätesten Termine. Und das Warten hat sich offenbar gelohnt, denn 70-75 Prozent der Rüben konnten sich laut Verband durch den Regen erholen. Der Ertrag variiere allerdings stark im Kreis Euskirchen. Je nach Bodenqualität und den lokalen Niederschlägen konnten zwischen 40 und 90 Tonnen Rüben pro Hektar geerntet werden. Der Zuckergehalt von nur 17,5 Prozent sei allerdings unterdurchschnittlich, so der Verband. Was die Bauern allerdings freut, sind die Preise für die Zuckerrüben und den Zucker, die liegen laut Verband deutlich höher als in den vergangenen Jahren.