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Rosen als Symbol für den Frieden
© Stadt Zülpich / Torsten Beulen
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Rosen als Symbol für den Frieden

In Zülpich gibt es eine besondere Kunstinstallation – dort liegen hunderte gehäkelte Rosen. Auf dem Marktplatz, am Kölntor und an der Klinik Marienborn. Diese Rosen sollen ein Symbol des Friedens sein. Die Stadt will so an die Opfer der NS-Zeit erinnern und ihnen gedenken.

Veröffentlicht: Montag, 15.05.2023 12:37

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Zeitgleich ist auch eine Ausstellung über Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen von Kreisarchiv in der Römertherme zu Gast. Und es gibt Vorträge, Filmvorführungen und Friedensgebete, teilt die Stadt mit. Die Veranstaltungen finden in ganz Zülpich statt und laufen bis Ende Juni. Am Projekt beteiligen sich neben der Stadt auch die Kirchen und die Klinik Marienborn. Eine Übersicht über die geplanten Veranstaltungen findet Ihr auf radioeuskirchen.de

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Das Programm zum Kunst- und Geschichtsprojekt

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Freitag, 19. Mai 2023, 17:00 Uhr

Rundgang zu den Kunstinstallationen von Caroline Lauscher

Rosenfelder sind auf dem Marktplatz, am Kölntor und bei der Klinik Marienborn zu besichtigen.

Treffpunkt: Marktplatz, vor dem Rathaus

Mit Hans-Gerd Dick (Stadt Zülpich, Kulturreferent)


Mittwoch, 24. Mai 2023, 16:00 Uhr

Erzählcafé „Wie wurde ich, was ich bin?“

Ort: FairCafé (Münsterstraße 10)

Ein lebendiger Ort zum Erzählen und Zuhören - Meine Biografie als Kriegskind oder Kriegsenkel

Mit Uta Kegel (Schreibpädagogin, Autorin) und Caroline Lauscher (Künstlerin)


Mittwoch, 31. Mai 2023, 20:00 Uhr

Kinoabend „Der Krieg in mir“

Ort: Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur (Andreas-Broicher-Platz 1)

Welche Spuren hat die Kriegsgeneration in uns hinterlassen und wie prägen sie uns noch heute? Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass extreme Stresserfahrungen genetisch weitervererbt werden können. Der Filmemacher Sebastian Heinzel untersucht die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf seine Familie und folgt den Spuren seines Großvaters. Mit Freiluft Kino & Kultur Zülpich e. V.


Freitag, 02. Juni 2023, 17:00 Uhr

Impulsvortrag „Die Vernichtung ‘unwerten‘ Lebens am Beispiel der Heil- und Pflegeanstalt Marienborn“ & Gesangseinlage des Gebärden-Chors „Klingende Hände“

Ort: Klosterkirche Marienborn (Luxemburger Straße 3)

Im Jahr 1937 wurden in der „Privaten Heil- und Pflegeanstalt für katholische weibliche unheilbar Kranke“ in der ehemaligen Klosteranlage in Zülpich-Hoven ca. 700 Patientinnen behandelt und gepflegt. Die Pflege in den Hovener Krankenanstalten, wie sie auch genannt wurden, oblag dem Orden der Cellitinnen und genoss einen hervorragenden Ruf. Doch auch die Ordensschwestern konnten nicht verhindern, dass fast 500 ihrer Patientinnen im Verlauf der NS-Euthanasieaktion mit den berüchtigten grauen Bussen der GEKRAT aus Hoven abtransportiert wurden, um sie zu ermorden. Mit Dr. Gabriele Rünger (Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e. V.)


Mittwoch, 07. Juni 2023, 19:30 Uhr

Interreligiöses Friedensgebet

Ort: Christuskirche (Frankengraben 41)

Das Gebet wird musikalisch begleitet von Peter und Christel Eppelt (Taizé-Gesänge)


Dienstag, 13. Juni 2023, 18:00 Uhr

Erzählcafé „Schlaglichter auf den Nationalsozialismus in Zülpich“

Ort: FairCafé (Münsterstraße 10)

Während sich eine teilweise verführte Mehrheitsgesellschaft zunehmend in den Nationalsozialismus ver[1]strickte, wurden Minderheiten auch in Zülpich ausgegrenzt, verfolgt und vernichtet. Wie steht es mit uns, Jahrzehnte danach? Wären wir heute dagegen gefeit? Mit Hans-Gerd Dick (Stadt Zülpich, Kulturreferent)


Freitag, 16. Juni 2023, 18:00 Uhr

Lesung von Auszügen der Kirchenchronik des Zülpicher Oberpfarrers Karl von Lutzenberger

Ort: Begegnungsstätte Martinskirche (Normannengasse 9)

Der Priester war ein streitbarer, aber auch unbestechlicher Zeitgenosse während der nationalsozialisti[1]schen Jahre in Zülpich. Den gesellschaftlichen Wandel nach 1933 hat er aufmerksam registriert und in Notizen festgehalten. Einführung Hans-Gerd Dick. Mit Lena Sabine Berg (Schauspielerin, Rezitatorin)


Montag, 19. Juni 2023, 20:00 Uhr

Konzert “langetönefürdenfrieden“ von und mit Markus Stockhausen

Ort: Pfarrkirche St. Peter (Mühlenberg 9b)

Der Musiker sagt: „Frieden ist gerade heute wichtiger denn je. Musik hat die Kraft, alle Grenzen zu überwinden und Gemeinschaft zu fördern. …Ein großer Klang geht um die Welt und sendet eine Schwingung vom Frieden und Freiheit aus.“ Mit Markus Stockhausen (Trompeter, Komponist)


Donnerstag, 22. Juni 2023, 18:00 Uhr

Filmvorführung „Bis Weihnachten – vielleicht“

Ort: Sitzungsaal des Rathauses (Markt 21) – Nebeneingang Torbogen

Der Film erzählt ein persönliches Soldaten-Schicksal in der Ukraine während des deutschen Angriffskrieges auf die Sowjetunion während der 1940er-Jahre. Erzählt wird die dramatische Geschichte eines jungen Soldaten, Hans, während seines Dienstes an der Ostfront. Hans schreibt Feldpostbriefe nach

Hause, unwissend, dass seine Familie einen Sinti-Hintergrund hat und zeitgleich um ihr Leben bangt. Mit Roka Wirtz und Marlies Gier (Filmemacherinnen, Düren)


Dienstag, 27. Juni 2023, 18:00 Uhr

Erzählcafé „Über das Nicht-Vergessen“

Ort: FairCafé (Münsterstraße 10)

Wie wurde ich, was ich bin, und welchen Austausch „über das Nicht-Vergessen“ wünschen wir uns mit zukünftigen Generationen, um ein waches Bewusstsein zu entwickeln? Mit Ute Kegel (Schreibpädagogin, Autorin) und Caroline Lauscher (Künstlerin)

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