
Manchmal ist es gar nicht so eindeutig, ob es sich um eine Wespe oder eine Hornisse im Garten handelt. Denn die Tiere sind sich in der Farbe und Größe sehr ähnlich. Die Hornissen sind zwar etwas größer, dass lässt sich aber oft nur schwer erkennen, sagt Friederike Koch von der Unteren Naturschutzbehörde im Kreis Euskirchen.
Das Wichtige dabei: Hornissen stehen unter besonderem Artenschutz und dürfen auf keinen Fall einfach getötet werden. Das ist strafbar. Und auch Wespennester sollte kein Laie einfach so entfernen. Dafür gebe es Unterstützung von Fachleuten, sagt Koch:
"Wenn ich mir nicht sicher bin, oder genau weiß, dass es eine Hornisse ist, einfach bei uns anrufen. Wir schicken eine Liste mit Wespenberatern raus. Die kommen vorbei und schauen sich das Nest an. Und wenn dann die Genehmigung da ist, darf Hand angelegt werden."
Falls ihr also feststellt, dass sich ein Nest bei euch angesiedelt hat, dann lohnt es sich die Experten der Naturschutzbehörde zu kontaktieren. Eine Umsiedlung der Tiere ist meist kostenlos. Die Wespenberater arbeiten ehrenamtlich und günstiger als die meisten Kammerjäger.
Wespen spielen als Futter zum Beispiel für unsere heimischen Singvögel eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem.
Hier gibt es Ansprechpartner zu Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen: https://serviceportal.kreis-euskirchen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/50470/show