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Rettungswege an Eifel-Seen müssen frei bleiben
© Der Freilinger See bei Blankenheim. Foto: Susanne Edl
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Rettungswege an Eifel-Seen müssen frei bleiben

Das Hochsommerwetter zieht die Menschen an die Seen in den Kreis Euskirchen. Die Eifelgemeinden haben sich deshalb auf einen Ansturm vorbereitet. Es wird empfohlen, schon früh zu kommen. Denn wenn die Parkplätze voll sind, werden die weiteren Autos wieder weggeschickt.

Die Gemeinde Blankenheim hat für den Freilinger See einen Sicherheitsdienst engagiert, um genau das zu regeln. Er soll dafür sorgen, dass alles in geregelten Bahnen abläuft, sagte ein Sprecher der Gemeinde. Es gehe um die Corona-Vorschriften; am See sollten nicht zu viele Menschen sein. Wenn die drei Parkflächen am Freilinger See voll sind, werden die ankommenden Autos gebeten, weiter zu fahren. Die angrenzenden Wirtschaftswege werden dichtgemacht. Außerdem achtet der Sicherheitsdienst auf das Grillverbot im Wald. Feuer machen ist verboten, wegen der erhöhten Waldbrandgefahr. Auch auf Ruhestörungen wird geachtet.

Schon am vergangenen Wochenende herrschte am Kronenburger See bei Dahlem Ausnahmezustand. Auch hier gibt es nur ein begrenztes Parkplatzangebot. Die Besucher werden auch hier abgewiesen, wenn der Parkplatz voll ist.

Auch die Gemeinde Simmerath verzeichnet einen großen Besucherandrang in den Rurseeorten Rurberg, Woffelsbach und Einruhr. Sie appelliert an alle Besucher, sich an die Corona-Vorschriften zu halten. Hier wurde in den vergangenen Wochen wiederholt festgestellt, dass die Leute ihre Autos rücksichtlos und verbotenerweise abgestellt hatten. Die Gemeinde Simmerath weist deshalb noch mal darauf hin, dass für den Rettungsdienst immer Platz da sein muss.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.08.2020 12:15

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