
Resolution gegen Zentralisierung des Zugverkehrs
Über den Busverkehr im Kreis Euskirchen entscheiden die Rathäuser und die Kreisverwaltung. Über den Zugverkehr entscheiden hingegen vor allem sogenannte Zweckverbände wie go.Rheinland. Die Landesregierung will diese Aufgaben künftig in einer zentralen Stelle für ganz NRW bündeln. Dagegen wehrt sich die Politik im Kreis Euskirchen.
Veröffentlicht: Dienstag, 24.06.2025 12:54
CDU, SPD, FDP und die UWV haben eine gemeinsame Resolution verfasst. Damit soll sich jetzt die Politik im Kreishaus befassen. Im Kern fordern sie auch künftig ein Mitspracherecht. Sie befürchten, dass das Land deutlich mehr Geld in die großen Städte stecken wird und der ländliche Raum dabei auf der Strecke bleibt. Es sei sinnvoll, bei der Planung und Beauftragung des Nah- und Regionalverkehrs effizienter zu werden. Allerdings dürfen die Anforderungen an die Mobilität im ländlichen Raum dabei nicht außer Acht gelassen werden. Anfang Juli wird der Kreistag über die Resolution abstimmen.