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Ramers fordert Verbesserung bei Impftermin-Vergabe
© Landrat Markus Ramers machte sich im Beisein von DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker ein Bild von der Arbeit der Corona-Hotline und griff selbst für Beratungsgespräche zum Hörer. Foto: Patrick Dost/DRK/pp/Agentur ProfiPress
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Ramers fordert Verbesserung bei Impftermin-Vergabe

Landrat Ramers kritisiert den heutigen Fehlstart bei der Anmeldung für die Corona-Schutzimpfung. Die Hotline und die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung waren überlastet. Auch im Kreis Euskirchen konnten die über 80-Jährigen nur schwer Termine vereinbaren. Ramers wird das Thema heute Abend in einer Video-Konferenz des Landkreistages mit NRW-Gesundheitsminister Laumann ansprechen. Es sei klar gewesen, dass der Andrang sehr hoch sein werde, so Ramers. Ihn ärgert, dass es vermeidbare Fehler gab. So hätten die Online-Formulare etwa eine 4-stellige Telefonnummer nicht akzeptiert.

Beim Bürgertelefon des Kreises Euskirchen liefen ebenfalls ab 8 Uhr die Leitungen heiß, bis zum frühen Nachmittag waren es fast 500 Anrufe. Verzweifelte Seniorinnen und Senioren meldeten sich hier, um ihren Frust und Ärger abzuladen.

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen betreibt im Auftrag des Kreises seit dem 2. März 2020 die Corona-Hotline und berät dort durchschnittlich 300 Anrufer täglich zu allgemeinen Corona-Themen. Seitdem am 20. Januar das Impf-Thema hinzugekommen ist, wurden die Beratungszeiten verdoppelt. Das Bürgertelefon ist jetzt täglich von 8 bis 20 Uhr unter 02251/15-800 erreichbar. DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker weist ausdrücklich darauf hin, dass unter dieser Nummer keine Impftermine vereinbart werden können und es keine medizinische Beratung gibt. Terminvereinbarungen sind nach wie vor nur über die Telefonnummer 0800/116117-01 möglich oder unter www.116117.de.

Veröffentlicht: Montag, 25.01.2021 17:48

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