
Rabenschwarzer Tag beim 1. FC Köln
Für Fans des 1. FC Kölns war am Donnerstag ein rabenschwarzer Tag: Erst bestätigt der FC, dass er sich von Trainer Steffen Baumgart trennt. Jetzt hat der Internationale Sportgerichtshof auch noch die Transfersperre für den FC bestätigt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.12.2023 13:58
Hintergrund ist der Rechtsstreit um einen Jugendspieler. Damit darf der FC in den nächsten beiden Transferperioden, also in der kommenden Winter- und der Sommerpause im nächsten Jahr, keine neue Spieler verpflichten. Besonders im Falle eines Abstiegs wäre das für den Verein eine echte Hiobsbotschaft.
Noch kein Nachfolger für Baumgart in Sicht
Informationen über einen möglichen Nachfolger für Baumgart gibt es noch nicht. 2:0 hat der FC am Mittwoch gegen Union Berlin verloren. Damit stehen die Kölner mit nur 10 Punkten aus 16 Spielen zum Ende des Jahres nur auf Platz 17.
Der abstiegsgefährdete Verein hat sich nach dem Spiel am Mittwoch gegen Union Berlin mit Baumgart zu einer Krisensitzung zusammengesetzt. Beide Seiten sollen sich dabei auf eine gemeinsame Lösung geeinigt haben.
"Steffen hat während seiner Zeit beim FC gemeinsam mit seinem Trainerteam hervorragende Arbeit geleistet", hieß es von FC-Geschäftsführer Christian Keller. "Der eingeschlagene Weg hat von allen Beteiligten, allen voran auch von Steffen, sehr viel Kraft und Überzeugung abverlangt. Nach dem bislang nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf haben wir uns in den vergangenen Tagen und Wochen sehr offen, direkt, sachlich und respektvoll ausgetauscht, ob diese Kraft und Überzeugung wirklich noch in ausreichendem Maße vorhanden sind. Dabei gilt es vollkommen zu respektieren, dass Steffen seine persönliche Überzeugung hinterfragt hat. Im Ergebnis sind wir deshalb gemeinsam zur Entscheidung gelangt, die Zusammenarbeit zu beenden – auch wenn das menschlich schmerzhaft ist".
Auch Steffen Baumgart selbst zeigt sich in seinem Statement verständnisvoll.
"Der FC steht über allem – und obwohl wir in den letzten Wochen und Monaten sehr viel investiert haben, fehlen die Ergebnisse. Wahrscheinlich braucht es dazu dann eben doch einen neuen Impuls."