
QR-Codes auf Gräbern in Euskirchen
Der Tod ist für viele Menschen ein Tabu-Thema. Der Tod soll in Euskirchen nun aus dieser Ecke geholt werden – deshalb ist die Idee „Lebendiger Friedhof“ gestartet worden. Am Sonntag (12.5.) geht das Projekt los, initiiert von der Evangelischen und Katholischen Kirche in Euskirchen.
Veröffentlicht: Freitag, 10.05.2024 13:39
Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Leben will das Projekt auch dazu anregen, sich mit der Lebensgeschichte bedeutender Personen in Euskirchen zu befassen. Das geht über QR-Codes auf bestimmten Gräbern auf dem Friedhof an der Frauenberger Straße. Zum Start geht es um die 16 Tuchmacherfamilien. Später folgen unter anderem Gräber bedeutender Euskirchener Frauen, Gräber der Sternenkinder, Kindergräber und Soldatengräber.
Anhand der QR-Codes auf den Gräbern können die Friedhofsbesucherinnen und Besucher Infos zu den beigesetzten Personen erfahren. In der alten Trauerhalle ist eine kleine Dauerausstellung zu sehen, die auf die historischen Grabstätten aufmerksam machen.
Die Eröffnung des „Lebendigen Friedhofs“ ist am Sonntag (12.5.) um 15 Uhr. Mehr Infos gibt es hier.