
Prozessende nach tödlichem Unfall von Azubi
Im Prozess um den tödlichen Arbeitsunfall eines 16-jährigen Auszubildenden bei Euskirchen-Kirchheim vor fast vier Jahren gibt es kein Urteil. Das Verfahren am Euskirchener Amtsgericht wurde gegen Auflagen vorläufig eingestellt. Das hat am Donnerstag (20.07.) ein Gerichtssprecher bestätigt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.07.2023 11:56
Zwei Männer waren wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, der Betriebsleiter und der Werkstattleiter eines Forstbetriebs, bei dem der Jugendliche in Ausbildung war.
Sie müssen nach Angaben des Gerichts 60.000 Euro an die Eltern des Jugendlichen zahlen. Und es muss ein Gespräch mit ihnen und den Eltern, zusammen mit einem Mediator, geben.
Der Unfall passierte im Oktober 2019: Der 16-jährige Azubi war mit einem Knickgelenk-Radlader in der Nähe der Steinbachtalsperre von einem Weg abgekommen und tödlich verletzt worden. Unter anderem stand die Frage im Raum, ob der Jugendliche angemessen für das Fahrzeug unterwiesen worden war.