
Prozessbeginn gegen Taxifahrer in Köln: Schwere Vorwürfe
Ein dramatischer Fall aus dem letzten Sommer beschäftigt ab Montag (13.01.) das Kölner Landgericht. Ein Taxifahrer steht im Verdacht, vorsätzlich mehrere Fußgänger angefahren und schwer verletzt zu haben. Die Anklagepunkte sind schwerwiegend, und die Frage der Schuldfähigkeit des Angeklagten steht im Raum.
Veröffentlicht: Montag, 13.01.2025 08:57
Taxifahrer soll bewusst Passanten angefahren haben
In Köln hat am Montag (13. Januar) der Prozess gegen einen 45-jährigen Taxifahrer begonnen, der im Sommer mehrere Fußgänger vorsätzlich angefahren haben soll. Die Anklagepunkte umfassen versuchten Heimtückemord in mehreren Fällen, versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich Anfang August, als der Mann zunächst in Essen zwei Frauen anfuhr und verletzte. Anschließend setzte er seine Fahrt in Köln fort, wo er ebenfalls in mehrere Personengruppen gefahren sein soll. Zwei Frauen wurden dabei laut Anklage durch die Luft geschleudert, und mehrere Opfer erlitten schwere Verletzungen.
Ein Köbes hielt den Taxifahrer auf
Ein aufmerksamer Köbes aus einem Brauhaus stoppte den Taxifahrer schließlich, indem er das Auto verfolgte und den Mann festhielt, als dieser ausstieg. Die Polizei konnte den Taxifahrer daraufhin festnehmen. Im Prozess steht die Möglichkeit der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus im Raum, da die Staatsanwaltschaft von einer psychischen Erkrankung des Angeklagten ausgeht. Ein Urteil wird Anfang März erwartet.