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Prozessauftakt: Messerattacke im Regionalexpress
© Symbolbild
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Prozessauftakt: Messerattacke im Regionalexpress

Vor rund fünf Monaten endete eine Routinefahrt in einem Regionalexpress bei Brokstedt in Schleswig-Holstein in einem Blutbad: Zwei Teenager wurden erstochen und mehrere Menschen verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich. Ab heute (07.07.) muss sich der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht Itzehoe verantworten.

Veröffentlicht: Freitag, 07.07.2023 04:54

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Der 34-Jährige hatte auch mehrere Jahre im Kreis Euskirchen gelebt. Von Anfang 2015 bis Ende 2020. Der staatenlose Palästinenser hatte einen Asylantrag gestellt und wurde zunächst in Bad Münstereifel gemeldet. Im Mai 2017 zog er demnach nach Euskirchen um. In der Zeit war er mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, als Kleinkrimineller.

Das Euskirchener Amtsgericht hatte in drei Mal zu Bewährungsstrafen verurteilt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte seinen Asylantrag abgelehnt, gewährte ihm aber Schutz. Deshalb musste die Ausländerbehörde im Kreis Euskirchen ihm eine Aufenthaltsgenehmigung erteilen. Ende 2020 hatte er den Kreis Euskirchen mit unbekanntem Ziel verlassen. Erst Monate später hatte die Polizei in Kiel den Mann wieder registriert. In dem Verfahren werden ihm zweifacher Mord und vierfacher versuchter Mord vorgeworfen. Das Gericht hat Termine bis in den Dezember angesetzt. 

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