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Prozess wegen Legionellen an Kölner Uniklinik eingestellt
© Symbolbild
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Prozess wegen Legionellen an Kölner Uniklinik eingestellt

Rund sechs Jahre nachdem wegen einer Legionellen-Infektion an der Uniklinik Köln drei Menschen gestorben sind, wurde das Verfahren gegen den Angeklagten jetzt eingestellt. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 07:24

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Das Kölner Landgericht sagt: Die Schuld, beziehungsweise, der Tatbeitrag des Angeklagten sei nur sehr gering gewesen. Er musste zwar trotzdem 2.000 Euro bezahlen, dafür ist das Verfahren aber jetzt eingestellt. Der 60-Jährige hatte eine Verdunstungskühlanlage nicht engmaschig genug kontrolliert, so das Gericht. Dadurch konnten sich die Legionellen ausbreiten. Die wesentliche Verantwortung dafür hätte aber nicht bei dem 60-Jährigen gelegen, sondern bei der Organisation der Uniklinik. Die hätte zum damaligen Zeitpunkt ein desaströses Bild hinterlassen. Obwohl allgemein bekannt war, dass durch die Kühlanlage eine Gefahr besteht, war nicht geklärt, wer für die Kontrolle der Anlage auf Krankheitserreger zuständig sei. Sechs Patienten sind damals an Lungenentzündungen erkrankt. Drei sind verstorben, drei konnten gerettet werden. 

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