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Prozess um tödliches Unglück bei Gleisarbeiten gestartet
© Symbolbild: Daniel Dähling
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Prozess um tödliches Unglück bei Gleisarbeiten gestartet

Am Dienstag begann vor dem Amtsgericht in Brühl der Prozess gegen einen 54-jährigen Sicherungsmitarbeiter, dem fahrlässige Tötung vorgeworfen wird. Der Fall hatte im Mai 2023 die gesamte Region erschüttert, als ein Intercity-Zug in Hürth zwei Gleisarbeiter erfasste und tödlich verletzte.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.07.2025 11:09

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Die Vorwürfe gegen den Angeklagten

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Laut Staatsanwaltschaft trug der Angeklagte die Verantwortung für die Sicherheit der Arbeiter. Er soll gegen klare Vorgaben verstoßen haben, die für die Gleisarbeiten galten. So habe er die Arbeiten freigegeben, obwohl die Sperrung des betroffenen Gleises noch nicht bestätigt war. Zudem soll eine spezielle Warnanlage, die akustische Signale bei herannahenden Zügen hätte auslösen können, nicht eingesetzt worden sein. Stattdessen habe sich das System noch im Auto des Angeklagten befunden.

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