
Einige Menschen haben ein Bürgerbegehren angeregt und bei der Gemeinde eingereicht. Doch mit dem Begehren gibt es offenbar Probleme. Ein Gemeinde-Sprecher sagte uns, die Formulierung der Fragestellung sei zu unkonkret. Damit sei es schwierig, die benötigte Kostenschätzung für das Bürgerbegehren zu berechnen. Das sei ein möglicher Grund für den Gemeinderat, das Bürgerbegehren abzulehnen.
Um das Problem zu lösen, hat der Gemeinde-Vertreter seine Hilfe angeboten - am Montag will er sich mit den Antragstellern treffen. Sie befürchten durch das Feriendorf-Projekt starke Einschnitte in der Natur. Außerdem sehen sie – laut Antrag – die ökologische und touristische Kapazität des Freilinger Sees als erschöpft an.
Dass es am Freilinger See in diesem Sommer mehr Zulauf gab, konnte die Verwaltung anhand der Parkgebühren sehen: Es wurden 76.000 Euro eingenommen. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr.