
Der Tote wurde geborgen. Die Polizei ermittelt nun die genauen Umstände. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Der 39-Jährige hatte am Sonntag am späten Abend rund 150 Meter vom Ufer entfernt um Hilfe gerufen. Bereits am Abend wurde nach ihm gesucht, die Aktion wurde dann am Montagmorgen fortgesetzt.
Viele Einsatzkräfte vor Ort
Es war eine große Suchaktion mit vielen Einsatzkräften: DLRG, Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und THW waren beteiligt. Dabei kamen unter anderem auch spezielle Sonar-Boote und Drohnen zur Ortung des Mannes zum Einsatz. Dazu Taucher und auch Suchhunde. Beim THW Euskirchen war außerdem Vollalarm ausgelöst worden, das heißt, alle verfügbaren Kräfte waren zum Neffelsee gerufen worden, so ein Sprecher.
Die Euskirchener Polizei dankte allen eingesetzten Kräften der beteiligten Hilfsorganisationen für ihren engagierten und professionellen Einsatz.
Mann war Sonntagabend offenbar schwimmen gegangen
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 39-jährige am späten Sonntagabend im Neffelsee schwimmen gegangen und hatte etwa 150 Meter vom Ufer entfernt plötzlich um Hilfe gerufen. Ein Begleiter des Mannes sprang zwar noch hinterher, musste den Rettungsversuch aber abbrechen, weil ihm selbst die Kraft ausging.
Der Neffelsee ist kein Badesee, Schwimmen ist dort aus Naturschutzgründen verboten.
