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Pegel des Zülpicher Sees nimmt ab
© Der Zülpicher See. Foto: Tom Steinicke
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Pegel des Zülpicher Sees nimmt ab

Der Zülpicher See verliert Wasser – in den vergangenen neun Jahren ist der Pegel des Sees um 70 Zentimeter gesunken. Das hat die Stadt Zülpich auf Radio Euskirchen Anfrage bestätigt. Grund zur Sorge bestehe aber nicht. Auch wenn der Erftverband damit rechne, dass der Pegel des Sees bis 2035 um weitere 70 Zentimeter sinken werde.

Verantwortlich für den sinkenden Pegel sind die zuletzt sehr trockenen Sommer und die Absenkung des Grundwassers durch den Tagebau Inden, die sich auch noch auf Zülpich auswirke, heißt es von der Stadt Zülpich.

Weil der Zülpicher See an der tiefsten Stelle 38 Meter tief sei und steil abfallende Ufer habe, habe der Rückgang des Pegels aber kaum Auswirkungen auf den Wassersport dort. Allerdings müssten in einigen Bereichen Bootsstege und Uferbereiche in regelmäßigen Abständen an den neuen Wasserstand angepasst werden – zum Beispiel durch neuen Sand am Badestrand.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.03.2021 09:41

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