
Das NRW-Heimatministerium ist begeistert und stellt 220.000 Euro zur Verfügung. Das Projekt unterstreiche das Bewusstsein der Orte, sich als Region zu verstehen, sagt Heimatministerin Scharrenbach. Sie hat in Nettersheim den Förderbescheid für das Projekt überreicht.
Die Kraftorte in den jeweiligen Kommunen sind sehr unterschiedlich: Von der Einrichtung einer Ruhemöglichkeit, um den Blick in jahrhundertealte Baumwipfel zu genießen, über die Inszenierung eines Bachlaufs oder einer Quelle, den Bau einer Plattform zum Meditieren im Freien, bis hin zur Instandsetzung von Wegen, um eine Kapelle oder die Kakushöhle für mehr Menschen leichter erreichbar zu machen.
Gleich ist dabei nur bei allen Standorten: Es werde eine einheitlich gestaltete Informationstafel geben. Die Entwicklung eines touristischen Angebots rund um die Kraftorte sowie deren Vermarktung werden die Touristiker in der Region übernehmen. Mit dabei sind aus dem Kreis Euskirchen Bad Münstereifel, Blankenheim, Hellenthal, Kall, Mechernich, Nettersheim und Schleiden.