Anzeige
Online-Beteiligung zum Wiederaufbau von Bad Münstereifel
© Radio Euskirchen
Teilen:

Online-Beteiligung zum Wiederaufbau von Bad Münstereifel

Bad Münstereifel plant die Neugestaltung der Kernstadt nach der Flutkatastrophe. Die ersten Pläne hat die Stadt am Donnerstag den Anwohner vorgestellt.

Veröffentlicht: Freitag, 17.12.2021 05:37

Anzeige

Die Pläne sorgten für sehr gespaltene Meinungen. Anwohner kritisieren etwa, dass Parkplätze in der Kernstadt zugunsten von mehr Außengastronomie wegfallen sollen.

Außerdem soll verhindert werden, dass Touristen mit ihren Autos, auf der Suche nach Parkplätzen, durch die Innenstadt fahren. Einige Anwohner möchten die Parkplätze jedoch behalten und selbst weiter nutzen.

Geplant sind auch noch neue Kinderspielplätze und ein ebenerdiger Boden, ohne Natursteinpflaster, sodass auch Rollstuhlfahrer problemlos durch die Innenstadt kommen.

Die Bad Münstereifler sind jetzt dazu aufgerufen, selbst Ideen und Anregungen einzureichen. Es wäre schließlich noch nichts in Stein gemeißelt, sagt Landschaftsingenieur Thomas Wündrich.

Die Stadt hat dazu mehrere Online-Beteiligungs-Angebote geschaffen. Dabei geht es auch um Überlegungen zum Masterplan 2030 für das gesamte Stadtgebiet. Darin sollen Ziele formuliert werden, wie sich die Stadt in den kommenden zehn Jahren entwickeln soll.

Bis Mitte Januar können Bad Münstereifelerinnen und Bad Münstereifeler online ihre Wünsche dazu äußern und angeben, wo sie Handlungsbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten sehen.

Anzeige
Online-Beteiligung zum Wiederaufbau von Bad Münstereifel
© Foto: S. Edl
Die Bad Münstereifeler Innenstadt im Dezember 2021
Anzeige

Untersuchungsausschuss besucht Bad Münstereifel

Anzeige

Der Untersuchungsausschuss zur Hochwasserkatastrophe im NRW-Landtag tagt an diesem Freitag (17.12.) nicht in Düsseldorf sondern in Bad Münstereifel und Erftstadt. Die Mitglieder wollen sich vor Ort ein Bild von den Wiederaufbauarbeiten machen.

Am Freitagvormittag macht der Untersuchungsausschuss zuerst Station in Erftstadt-Blessem. Dort geht es unter anderem zu einer Brücke über die B265 mit Blick auf ein geflutetes Regenrückhaltebecken.

In Bad Münstereifel wollen sich die Mitglieder des Untersuchungsausschusses anschließend den Stand der Dinge in der Innenstadt anschauen.

Der Untersuchungsausschuss Hochwasserkatastrophe im NRW-Landtag soll herausfinden, welche Fehler die Landesregierung und andere Behörden möglicherweise nach der Flutkatastrophe im Juli im Kreis Euskirchen und der Region gemacht haben. Er kam mit den Stimmen von Grünen und SPD zustande.

Im kommenden Frühjahr soll dem Landtag ein öffentlicher Bericht über die bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorgelegt werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige