
Die Pläne sorgten für sehr gespaltene Meinungen. Anwohner kritisieren etwa, dass Parkplätze in der Kernstadt zugunsten von mehr Außengastronomie wegfallen sollen.
Außerdem soll verhindert werden, dass Touristen mit ihren Autos, auf der Suche nach Parkplätzen, durch die Innenstadt fahren. Einige Anwohner möchten die Parkplätze jedoch behalten und selbst weiter nutzen.
Geplant sind auch noch neue Kinderspielplätze und ein ebenerdiger Boden, ohne Natursteinpflaster, sodass auch Rollstuhlfahrer problemlos durch die Innenstadt kommen.
Die Bad Münstereifler sind jetzt dazu aufgerufen, selbst Ideen und Anregungen einzureichen. Es wäre schließlich noch nichts in Stein gemeißelt, sagt Landschaftsingenieur Thomas Wündrich.
Die Stadt hat dazu mehrere Online-Beteiligungs-Angebote geschaffen. Dabei geht es auch um Überlegungen zum Masterplan 2030 für das gesamte Stadtgebiet. Darin sollen Ziele formuliert werden, wie sich die Stadt in den kommenden zehn Jahren entwickeln soll.
Bis Mitte Januar können Bad Münstereifelerinnen und Bad Münstereifeler online ihre Wünsche dazu äußern und angeben, wo sie Handlungsbedarf und Entwicklungsmöglichkeiten sehen.
Untersuchungsausschuss besucht Bad Münstereifel
Der Untersuchungsausschuss zur Hochwasserkatastrophe im NRW-Landtag tagt an diesem Freitag (17.12.) nicht in Düsseldorf sondern in Bad Münstereifel und Erftstadt. Die Mitglieder wollen sich vor Ort ein Bild von den Wiederaufbauarbeiten machen.
Am Freitagvormittag macht der Untersuchungsausschuss zuerst Station in Erftstadt-Blessem. Dort geht es unter anderem zu einer Brücke über die B265 mit Blick auf ein geflutetes Regenrückhaltebecken.
In Bad Münstereifel wollen sich die Mitglieder des Untersuchungsausschusses anschließend den Stand der Dinge in der Innenstadt anschauen.
Der Untersuchungsausschuss Hochwasserkatastrophe im NRW-Landtag soll herausfinden, welche Fehler die Landesregierung und andere Behörden möglicherweise nach der Flutkatastrophe im Juli im Kreis Euskirchen und der Region gemacht haben. Er kam mit den Stimmen von Grünen und SPD zustande.
Im kommenden Frühjahr soll dem Landtag ein öffentlicher Bericht über die bis dahin vorliegenden Ergebnisse vorgelegt werden.
