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NRW-weit: 30 Prozent mehr Automatensprengungen
© Priebe
Die Geldautomatensprengung vom 17.08.22 in Mechernich
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NRW-weit: 30 Prozent mehr Automatensprengungen

Das hier haben wir auch in der Region mitbekommen: Die Zahl der Geldautomatensprengungen ist gestiegen. NRW-weit gab es 30 Prozent mehr Sprengattacken auf Geldautomaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.  

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.11.2022 14:57

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In den ersten drei Quartalen des Vorjahres wurden 87 Fälle registriert, in diesem Jahr bis Ende September waren es bereits 125 solcher Angriffe. Das hat das Landeskriminalamt in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums steckt hinter einem Großteil der Taten, die aufgeklärt werden konnten, eine Szene von 400 bis 500 Personen aus den Ballungszentren Utrecht, Amsterdam und Rotterdam. (Bei den Verdächtigen handele es sich überwiegend um Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren mit niederländischer oder marokkanischer Staatsangehörigkeit.) Für einen geringeren Anteil seien osteuropäische und deutsche Verdächtige verantwortlich. Seit 2020 seien 72 mutmaßliche Geldautomatenbomber festgenommen worden. Im Kreis Euskirchen gab es in diesem Jahr vier Geldautomatensprengungen: In Zülpich, Weilerswist, Mechernich und Euskirchen-Flamersheim. Dazu kommen weitere Taten in der gesamten Region.


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